Tigerchen1972 - einmal was zum Nachdenken
Denkt mal bitte drüber nach

Immer als sie nach Hause kam, setzte sie sich an den
Computer, wählte sich ins Internet ein und blieb
solange drin, bis sie ihre Mutter ins Bett schickte.
Aber an diesem Tag war es anders, sie hatte sich
verliebt.
Es verging kaum eine Minute, wo sie nicht an ihn
dachte. Sie hatte nur seinen Nicknamen im Kopf und
seine Beschreibung.
Andauernd dachte sie darüber nach, wie er wohl
aussehen
würde.
Sie hatten nie so richtig über sich selbst geredet,
nie
über persönliche Details wie genauer Wohnort oder so.
Sie wusste nur, dass er in Deutschland wohnte, wie sie
selbst, aber etwa 400 km weit entfernt; zu weit zum
Besuchen.
Sie konnte ihm vertrauen, konnte sich loslassen,
konnte
sich fallen lassen, wenn sie mit ihm chattete, was sie
sonst nicht konnte. In der Realität war sie
schüchtern,
traute sich kaum etwas zu. Doch im Chat, wenn sie mit
ihm sprach, dann konnte sie sich richtig fallen
lassen,
und ihren Gefühlen freien Lauf lassen. Doch dass sie
sich in ihn verlieben würde, daran dachte sie nie.
Sie hielt es nicht für möglich, sich in einem Chat zu
verlieben, doch nun war es passiert; sie konnte nichts
mehr dagegen machen.
Es vergingen einige Tage; sie dachte pausenlos an ihn;
war schon öfters so nah dran, es ihm zu gestehen, aber
sie schaffte es nie.
Doch dann kam der Tag, an dem sie beschloss, es ihm zu
sagen.
Als sie sich nach der Schule an den PC hockte, und in
den Chat ging, war er nicht da.
Sie wartete lange, doch er kam nicht. Sonst war er
immer da. Jeden Tag um die selbe Zeit. Doch heute
nicht.
Sie hatte keine Ahnung was dazwischengekommen war und
befürchtete schon das schlimmste.
Und da kam ihr die Idee, ihre E-Mails nachzulesen. Sie
hatte Post, es war eine E-Mail von ihm. Als sie den
Betreff las, stieg in ihr ein eigenartiges Gefühl auf.
Im Betreff stand: Tut mir leid, ich mag dich nicht
mehr!!!
Na du.......
Es tut mir leid, ich hätte es dir schon viel eher
sagen
sollen, hätte es niemals so weit kommen lassen dürfen.
Ich bin nicht der, den du denkst. Ich bin nur ein
gewöhnlicher Mensch, kann mit dir - ehrlich gesagt -
nichts anfangen. Ich habe dich die ganze Zeit nur
belogen.
In Wirklichkeit wollte ich nur jemanden verarschen. In
Wirklichkeit kann ich dich nicht leiden. Du mit deinem
ewigen Gejammer, du, mit deiner völlig abartigen Sicht
vom Leben und Allem.
Ich habe mit gespielt, weil es das war, was du
wolltest. Aber ich kann dich nun mal nicht leiden,
deswegen werde ich dich in Ruhe lassen. Das ist das
Letzte, was du von mir hörst.
Sie konnte es nicht glauben. Jedes Wort fühlte sich so
an, als würde ein Messer in ihr Herz stechen. Es tat
so
fürchterlich weh, als sie das las. Die Tränen konnte
sie nicht mehr zurrückhalten. Sie rollten über ihre
Wangen, bis zum Kinn. Es fühlte sich an, wie Dornen
die
sich in sie hineinfraßen. Sie war alleine daheim; zum
Glück. Sonst hätte sie sich nicht getraut, aus dem
Zimmer zu gehen. Und das Weinen konnte sie auch nicht
unterdrücken. Es kam aus ihr heraus, als hätte sie
seit
Jahren nicht mehr geweint.
Sie hatte das Gefühl, als würden diese Worte alles in
ihr zerstören,verbrennen ...
Er war die einzige Person, der sie vertraut hatte.
Doch es war alles nur Show ...
Er war nicht real - diese Person, die sie liebte,
hasste sie.
Sie wollte nicht mehr leben.
Alles, woran sie geglaubt hatte, war eine Lüge.Und das
schlimmste war noch, dass er es ihr so sagen musste.
Er hätte es auch anders tun können ...
Aber wieso so
Sie sah nicht mehr richtig, ihre Augen waren voller
Tränen. Und in ihr brannte es förmlich. Sie konnte
sich
noch daran erinnern, dass ihre Mutter einmal
Schlaftabletten gekauft hatte ...
Im Bad mussten sie sein, wie vor einigen Tagen auch
noch, als sie sie per Zufall gefunden hatte.
Keine neuen Nachrichten- ...
Der Deckel des Röchrchens spickte weg, als sie es
aufmachte. Da waren einige weiße Tabletten. So klein
und doch so ungefährlich. Sie nahm sich eine raus und
schluckte sie.
Es war eckelhaft; es schmeckte fürchterlich bitter,
aber die Tablette verschwand sofort in ihrem Magen.
Der Rest kann ja nicht schlimm sein, gleich ist es ja
eh vorbei dachte sie, und schluckte die restlichen
Tabletten auch.
Wie lange sie da saß und auf Post von ihm wartete,
konnte man nicht sagen, es mussten Stunden gewesen
sein.
Ihr Kopf wurde immer schwerer, die Augenlider waren so
schwer wie Blei. In ihrem Magen brannte es, doch sie
spürte es nicht mehr. Alles war wie durch Watte
gedämpft.
Der Kopf sank auf die Tastatur,ihre Augen schlossen
sich ...
Das Herz wurde immer langsamer,alles schlief ein. Für
immer ...
Man fand sie am nächsten Morgen. Tot vor dem PC, in
der
Hand das leere Röhrchen und auf dem Bildschirm - eine
Nachricht.
Irgendwer von den Ärzten musste sie geöffnet haben.
Darin stand:
Huhu....
Gott, was hat mein Bruder für ein Mist geschrieben?
Tut mir leid, ich habe das nicht
geschrieben........glaub mir bitte......ich könnt dir
niemals weh tun....... Denn ich liebe dich!!

"Er liebte Sie wirklich, und sie wurde nur 17
Jahre alt "

Wenn auch Euch diese Mail genauso sehr berührt wie
mich, dann kopiert Euch diesen nachdenklichen Text und
baut ihn in Eure Seite ein.
Damit gewisse Menschen damit aufhören, im Internet ihr
Spiel zu treiben

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